Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus dem Finanz-, Steuer- und Treuhandwesen.

Umwandlung von Inhaberaktien zu Namenaktien jetzt vornehmen

31.08.2020

Am 1. November 2019 trat das Bundesgesetz zur Umsetzung der Empfehlungen des Global Forums über Transparenz und Informationsaustausch für Steuerzwecke in Kraft – wir haben bereits darüber informiert.

Seit diesem Zeitpunkt sind Inhaberaktien nur noch zulässig, wenn die Gesellschaft Beteiligungspapiere an der Börse kotiert oder die Inhaberaktien als Bucheffekten ausgestaltet hat. Gesellschaften, die diese Voraussetzungen erfüllen, müssen innerhalb von 18 Monaten nach Inkrafttreten dieses Gesetzes, d.h. bis 30. April 2021, im Handelsregister eine entsprechende Bemerkung eintragen lassen. Sollten diese Voraussetzungen nicht gegeben sein, muss dem Handelsregisteramt die Statutenänderung über die Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien angemeldet werden.

Folgendes ist zu beachten: 

  • Gesellschaften mit Inhaberaktien müssen jetzt zwingend die notwendigen Beschlüsse fassen (Statutenänderung, öffentlich beurkundet), um die bestehenden Inhaberaktien in Namenaktien umzuwandeln. Erfolgt diese freiwillige Umwandlung nicht bis zum 1. Mai 2021, werden diese Inhaberaktien von Gesetzes wegen in Namenaktien umgewandelt. Das Handelsregisteramt wird danach keine Eintragungen mehr vornehmen, bis die Statuten der Gesellschaft durch die notwendigen Beschlüsse bereinigt und angepasst worden sind. ACHTUNG: je nach Handelsregisteramt werden bereits heute keinerlei Eintragungen (z.B. Sitzverlegung) mehr vorgenommen, bis die Statutenänderungen erfolgt sind. 
  • Inhaberaktionäre die es versäumen, ihrer (bereits bestehenden) Pflicht zur Meldung des Erwerbs der Inhaberaktien nachzukommen, und ihrer Meldepflicht auch nach Umwandlung ihrer Inhaberaktien in Namenaktien nicht nachkommen, droht nicht nur der Verlust ihrer Mitwirkungs- und Vermögensrechte, sondern der (vollständige) Verlust ihrer Aktien, welche eingezogen und vernichtet werden können. 
  • Die Meldung des Erwerbs von Inhaberaktien und Eintragung im Aktienbuch als Aktionär kann nach Ablauf einer Frist von fünf Jahren nur noch auf dem Gerichtsweg erfolgen und setzt die vorgängige Zustimmung der Gesellschaft voraus. 
  • Aktionäre und Gesellschafter, welche die wirtschaftlich berechtigten Personen nicht melden, sowie Verwaltungsräte und Geschäftsführer, die das Aktienbuch, das Anteilbuch oder das Verzeichnis über die wirtschaftlich Berechtigten an Aktien nicht führen, werden gebüsst. 
  • Die vorschriftswidrige Führung des Aktienbuchs oder des Verzeichnisses über die wirtschaftlich berechtigten Personen oder die Ausgabe von Inhaberaktien ohne Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes führen zu einem Organisationsmangel. Aktionäre, Gläubiger und das Handelsregisteramt können dem Gericht die Anordnung von erforderlichen Massnahmen - bis hin zur Auflösung der Gesellschaft - beantragen. 
  • Rechtseinheiten mit Hauptsitz im Ausland und tatsächlicher Verwaltung in der Schweiz sind verpflichtet, am Ort der tatsächlichen Verwaltung ein Verzeichnis ihrer Inhaber zu führen.

Mehrwertsteuer Abrechnung Umstellung von Print auf Digital per 1.1.2021

28.08.2020

Wer seine Mehrwertsteuerabrechnung noch von Hand ausfüllt, hat jetzt Handlungsbedarf.

Ab Januar 2021 wird bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV), Hauptabteilung MWST, für die MWST-Deklaration die Papierformulare abgeschafft:

Ab dann kann die MWST-Abrechnung nur noch digital eingereicht werden. Für die „Print-Deklarateure“ besteht Handlungsbedarf. Sie müssen sich auf die Umstellung vorbereiten und zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden:

1. ESTV Suisse Tax

Die Plattform „ESTV Suisse Tax“ ist mit umfassenden Funktionalitäten ausgestattet und bereits funktionsfähig.

Vorteile

  • Klare Regelung der Berechtigungen
  • Importierung der XML Files zB aus Ihrer Buchhaltung-software

 Voraussetzung

  • Registrierung auf der Plattform der ESTV

2. MWST Abrechnung easy

Bei der Variante „MWST Abrechnung easy“ erhält der Steuerpflichtige einen Code zugestellt, der es als einzige Funktion ermöglicht, die MWST Abrechnung elektronisch zu erfassen.

Quelle: MWST online abrechnen | estv.admin.ch

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

UP-DATE 2/2020 Newsletter von Treuhand Suisse

18.08.2020

Aktuelle Themen aus der Treuhand- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom September 2020 von Treuhand Suisse:

  • Corona-Krise, wichtige Massnahmen und Folgewirkungen, wie COVID-19 Stundung
  • Lohnfortzahlung im Pandemiefall
  • Risikomanagement, Risiken erkennen und bewältigen
  • Kurznews aus der Finanz- und Steuerwelt; Radio- und TV-Abgabe, neue Quellensteuer ab 2021, Steuerberechnung auf ESTV

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

AHV Ausgleichskasse muss Bemessungsgrundlage bei Ermessensveranlagung anpassen

27.05.2020

Ein Steuerpflichtiger hatte seit Jahren keine Steuererklärungen mehr eingereicht. Das Steueramt schätzte sein Einkommen auf CHF 150'000 als selbständiger Unternehmer ein. In der Folge verlangte die Ausgleichskasse CHF 18'000 an AHV-Beiträge. Obwohl der Steuerpflichtige der Ausgleichskasse mehrmals seinen Lohnausweis einschickte und beweisen wollte, dass er in der Zwischenzeit unselbständig erwerbend war, beharrte die Ausgleichskasse auf dem Betrag. Sie sei gesetzlich verpflichtet, auf dem Betrag, den ihr die Steuerverwaltung gemeldet habe, AHV-Beiträge zu verlangen, ohne dies zu prüfen.
Alle Revisionsgesuche bei der Steuerverwaltung und Ausgleichskasse und sogar die Beschwerde beim Verwaltungsgericht waren erfolglos. Erst das Bundesgericht entschied im Sinne des gesunden Menschenverstandes: Der Betrag, den die Steuerverwaltung gemeldet hatte, widerspreche dermassen eindeutig dem Betrag, den der Steuerpflichtige bei der Ausgleichkasse angezeigt hatte. Entsprechend hätte diese vor einer Verfügung unbedingt weitere Abklärungen treffen müssen. Das Bundesgericht spricht von einer «bewussten und willkürlichen Falscheinschätzung». Die AHV-Verfügung der Ausgleichskasse war damit nichtig.
(Quelle: BGE 9c_329/2019 vom 17.10.2019)

COVID-19: Merkblatt kantonales Corona-Massnahmenpaket für die Aargauer Wirtschaft

20.04.2020

Der Kanton Aargau hat das MERKBLATT "KANTONALE WIRSCHAFTSMASSNAHMEN" Massnahmenpaket des Kantons Aargau zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie aufgeschaltet.

COVID-19: Kantonales Corona-Massnahmenpaket für die Aargauer Wirtschaft

17.04.2020

Der Regierungsrat des Kantons Aargau plant die unter den Folgen der Coronavirus-Pandemie leidende Aargauer Wirtschaft mit 300 Millionen Franken zu unterstützen.

In einer ersten Phase werden davon 150 Millionen Franken eingesetzt. Das kantonale Massnahmenpaket ergänzt und verstärkt die auch im Aargau angelaufene Bundeshilfe. Es umfasst Sofortzahlungen, Kreditausfallgarantien und Härtefall-Leistungen. Die Kommission für Aufgabenplanung und Finanzen (KAPF) ermächtigt den Regierungsrat zur Freigabe der 150 Millionen Franken. Zusätzlich stehen für Soforthilfe und Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und Kulturschaffende rund 23 Millionen Franken zur Verfügung.

Zudem unterstützt der Regierungsrat Organisationen und Personen aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt, Gesundheit, Jugend, Bildung und weitere gemeinnützige Bereiche mit 5 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds.

COVID-19: Ausweitung des Erwerbsersatz-Anspruchs in Härtefällen

16.04.2020

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. April 2020 beschlossen, den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz auszuweiten. Eine Entschädigung erhalten neu auch die Selbständigerwerbenden, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben, wie beispielsweise Taxifahrer. Zudem soll der Anspruch für Eltern, die ihre Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause betreuen müssen, bis zum 20. Altersjahr der Kinder erweitert werden.

COVID-19: Nationale Massnahmen gegen Konkurse infolge Coronavirus

16.04.2020

Der Bundesrat will mit gezielten Massnahmen coronabedingte Konkurse und den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen verhindern. Er hat die entsprechende Verordnung an seiner Sitzung vom 16. April 2020 verabschiedet. Sie tritt am 20. April 2020 in Kraft. Die Verordnung sieht eine vorübergehende Entlastung von der Pflicht zur Überschuldungsanzeige (OR 725 Abs. 2) vor, die in der Regel zum sofortigen Konkurs führen würde, sowie die Möglichkeit einer befristeten, unbürokratischen COVID-19-Stundung insbesondere für KMU.

UP-DATE 1/2020 Newsletter von Treuhand Suisse

09.04.2020

Aktuelle Themen aus der Treuhand- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom April 2020 von Treuhand Suisse:

  • Einführung QR-Rechnungen, welche Anpassungen in der Software sind nötig
  • Ergänzungsleistungen, Anpassungen der Reform per 1.1.2021
  • Arbeitnehmerhaftung; wer haftet für Schäden welche im Arbeitsalltag passieren
  • Kurznews aus der Finanz- und Steuerwelt; Stellenmeldepflicht ab 1.1.2020, Abschaffung Inhaberaktien, Lohngleichheitsanalyse

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

COVID-19: Corona Rückstellung im Jahresabschluss 2019

09.04.2020

Wie so oft im Leben gibt es auch in Sachen Corona-Rückstellungen im Jahresabschluss 2019 unterschiedliche Auffassungen und Ansichten. In der Theorie der Rechnungslegung ist klar, dass das Ereignis (COVID-19) in der Schweiz, nach dem 31.12.2019 eingetreten ist. Somit eigentlich kein bilanzierungspflichtiges Ereignis darstellt. (Zu beachten sind zwingend die Angaben im "Anhang zur Jahresrechnung"). 

Trotzdem kann eine Corona-Rückstellung im Jahresabschluss 2019 Sinn machen, insbesondere um den Liquiditätsabfluss infolge Steuerrechnung zu reduzieren. In "normalen" Zeiten werden derartige Rückstellungen (zum „dauernden Gedeihen des Unternehmens") von den Steuerbehörden eher zurückhaltend akzeptiert.

Verschiedene Steuerämter haben aber zwischenzeitlich für die aktuelle Corona-Situation Verständnis und gewähren verschiedene Erleichterungen und Vorkehrungen, wie beispielsweise die kantonalen Steuerämter Aargau, Thurgau oder der Kanton Zug (nachstehendes Beispiel):
„Unternehmen und Selbständigerwerbende (AG, GmbH, Genossenschaften, Personengesellschaften, Einzelfirmen), die direkt oder indirekt von den negativen Folgen des Coronavirus (COVID-19) betroffen sind, können einmalig in der Jahresrechnung 2019 eine steuerlich zugelassene Corona-Rückstellung von maximal 50% des Gewinns bzw. des selbständigen Erwerbs (ohne ausserordentliche Faktoren wie z.B. Veräusserungs- und Aufwertungsgewinne) bilden, jedoch maximal bis zum Betrag von 500'000 Franken. Die so gebildete ausserordentliche Rückstellung 2019 ist in der Jahresrechnung 2020 wieder aufzulösen.“ Im Kanton Aargau beträgt die Corona-Sonderrückstellung maximal 25% vom steuerbaren Gewinn. Die Höhe der Rückstellung beträgt maximal CHF 250'000.- 

Gerne beraten wir Sie, über die Höhe der Corona Sonderrückstellung und wie diese verbucht werden soll. Damit Sie trotz Corona-Rückstellung einen guten Jahresabschluss 2019 den Empfängern der Jahresrechnung zeigen können.

COVID-19: Anpassung Kurzarbeitsentschädigungen KAE

08.04.2020

Der Bundesrat hat am 8. April 2020 beschlossen, dass infolge der behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zusätzliche Arbeitnehmende auf Abruf Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE) erhalten. Zudem werden Zwischenbeschäftigungen nicht mehr an die KAE angerechnet. So wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, damit offene Stellen etwa in der Landwirtschaft oder der Logistik besetzt werden können. Um die Vollzugsorgane und die Unternehmen zu entlasten, werden verschiedene Abrechnungsverfahren vereinfacht. 

Gerne unterstützen wir Sie bei der Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung.

Die vollständige Medienmitteilung das Bundesrats finden Sie hier.

COVID-19: KMU Update zu Liquidität, Fixkosten und Rechnungslegung

03.04.2020

Im beiliegenden Infoblatt erhalten KMU und Selbständigerwerbende unter anderem Anregungen und Empfehlungen wie während der Corona-krise die Fixkosten reduziert werden können. Was bezüglich Liquidität zu beachten ist und was die Folgen für Rechnungslegung und die Generalversammlung sind.

Für Detailsinformationen und Beratung sind wir für Sie da.

Kanton Zürich: Kantonale Corona-Kredite über CHF 500 Mio. für notleidende KMU

01.04.2020

 Die Finanzdirektion des Kantons Zürich garantiert zwölf Banken Kredite über 500 Millionen Franken. 

Das Angebot der Finanzdirektion für eine Kreditausfallgarantie zu Gunsten von kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Zürich ist auf ein gutes Echo gestossen: Zwölf Banken beteiligen sich daran, und das volle Volumen konnte gemäss ihrem Geschäftsanteil auf sie verteilt werden.

Steuererklärung 2019, Abgabetermine, Fristen und Zahlungserleichterungen

29.03.2020

 

Infolge COVID-19 haben diverse Kantone die Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019 angepasst. Zudem wurden verschiedene Zahlungserleichterungen, Stundungsmöglichkeiten und Erlass von Verzugszinsen beschlossen. 

COVID-19, Steuerstundung und Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen

28.03.2020

Die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 führen bei den Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen zu folgenden Anpassungen. 

1. Direkte Bundessteuer sowie Staats- und Gemeindesteuern

Bei der direkten Bundessteuer ist vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 bei verspäteter Zahlung der Steuer, die in diesem Zeitraum fällig wird, kein Verzugszins geschuldet. Dies gilt sowohl für Steuerforderungen der Steuerperiode 2020 als auch für Steuerforderungen früherer Steuerperioden. Der Verzicht auf den Verzugszins gilt sowohl für natürliche wie auch für juristische Personen. Darüber hinaus gelten die gesetzlichen Bestimmungen unverändert. Insbesondere sind die Fristen für die Steuererhebung zu beachten.

Bei den Staats- und Gemeindesteuern haben nur einzelne Kantone einen vorübergehenden Verzicht auf Verzugszinsen beschlossen. Einzelne Kantone wie z.B. der Kanton Zürich haben zudem beschlossen, Betreibungen wegen Steuerschulden bis auf Weiteres auszusetzen.

Unabhängig davon können im Härtefall sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die Staats- und Gemeindesteuern Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung) beantragt werden.

Verschiedene Kantone (u.a. Zürich, Schwyz, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Basel-Stadt, Freiburg) haben die ordentliche Frist zur Einreichung der Steuererklärung 2019 für natürliche Personen verlängert.

2. Verrechnungssteuer und Stempelabgaben

Der vorübergehende Verzicht auf Verzugszinsen gilt nicht für die Bereiche Verrechnungssteuer und Stempelabgaben. Der gesetzliche Verzugszins in der Höhe von 5% pro Jahr auf zu spät entrichteten Steuerforderungen ist weiterhin geschuldet.

3. Mehrwertsteuer

Vom 20. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist bei verspäteter Zahlung der Mehrwert-steuer, der besonderen Verbrauchssteuern, der Lenkungsabgaben (bspw. Tabak-, Alkohol- oder Mineralölsteuer) und der Zollabgaben kein Verzugszins geschuldet. Die Fristen für Deklaration und Steuererhebung gelten weiterhin unverändert.

4. Zahlungsaufschub bei AHV-Sozialversicherungsbeiträgen

Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmässigen Akontobeiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akontobeiträge sind die AHV-Ausgleichskassen.

COVID-19 Überbrückungskredite Bund

27.03.2020

Zur Unterstützung der KMU hat der Bund ein Programm für Überbrückungskredite im Umfang von CHF 20 Milliarden aufgelegt. Die COVID-19-Solidarbürgschaftsverordnung ist seit gestern in Kraft. Jedes von der Krise betroffene Unternehmen kommt schnell an liquide Mittel im Umfang von 10% des letztjährigen Umsatzes bis zu CHF 500'000. Hier die wichtigsten Bedingungen und Konsequenzen welche mit der Kreditvereinbarung COVID-19 verbunden sind. Für Grössere Unternehmen mit Kreditlimiten über CHF 500'000.- gelten zusätzliche Bestimmungen.

Hier die wichtigsten Kreditbedingungen:

  • Für welche KMU? Einzelunternehmen, Personengesellschaften oder juristische Personen (Aktiengesellschaften und GmbH’s) mit Sitz in der Schweiz.
  • Mindestalter der Unternehmung: das Unternehmen muss vor dem 1. März 2020 gegründet worden sein. Eintrag Handelsregister scheint keine Bedingung.
  • Operativ sein: das Unternehmen darf sich im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs nicht in einem Konkurs oder Nachlassverfahren oder in Liquidation befinden.
  • Betroffenheit: das KMU muss aufgrund der COVID-19-Pandemie namentlich hinsichtlich des Umsatzes wirtschaftlich erheblich beeinträchtigt sein.
  • Keine anderen Notfinanzierungen erhalten: zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung darf nicht bereits eine andere Liquiditätssicherungen gestützt auf die notrechtrechtlichen Regelungen in den Bereichen Sport oder Kultur bezogen worden sein.
  • Keine Mehrfachgesuche: das Gesuch darf nur einmal bei einer Bank eingereicht werden. Hingegen kann zu einem späteren Zeitpunkt bei derselben Bank Antrag auf den COVID-19-Kredit Plus gestellt werden. Dieser unterliegt weitergehenden Prüfungen durch die Bank.
  • Einschränkung des Einsatzes der erhaltenen Gelder:
    • Nur für Liquiditätsbedürfnisse: Der Kreditnehmer darf den Kreditbetrag ausschliesslich zur Sicherung seiner laufenden Liquiditätsbedürfnisse verwenden. Das beinhaltet u.a. Lohnzahlungen an Mitarbeiter und den Unternehmer selbst.
    • Keine neuen Investitionen ins Anlagevermögen, die nicht Ersatzinvestitionen sind.
    • Dividenden oder Tantièmen dürfen nicht ausgeschüttet werden.
    • Kapitaleinlagen dürfen nicht zurückerstattet werden.
    • Keine Aktivdarlehen zu gewähren.
    • Keine Refinanzierung von Privat- und Aktionärsdarlehen.
    • Gruppendarlehen dürfen nicht zurückgeführt werden.
    • Kreditmittel dürfen nicht an eine ausländische Gruppengesellschaft weitergeleitet werden.
  • Refinanzierung mit COVID-19 Kredit? Zulässig ist die Refinanzierung von seit dem 23. März 2020 aufgelaufenen Kontoüberzügen bei derjenigen Bank, die den Notkredit gewährt.
  • Einzelabschluss nicht Konzernabschluss: Alle Angaben zum Umsatzerlös des Unternehmens basieren auf dem Einzelabschluss des Unternehmens (keine Konzernbetrachtung).

 Was sind die Konsequenzen bei Kreditaufnahme für ein KMU:

  • Kein Geschenk! Rückzahlung (Amortisation): Es handelt sich um ein rückzahlbares Darlehen. Innerhalb von 5 Jahren muss der erhaltene Kreditbetrag zurückgeführt werden. In Härtefällen kann um 2 Jahre verlängert werden.
  • Zinssatz ist variabel: Der Zinssatz ist mit 0% festgelegt worden, kann aber vom Eidgenössischen Finanzdepartement jährlich am 31. März angepasst werden.
  • Quasi Eigenkapital - Rang der Finanzierung: Bis zum 31.3.2022 werden die COVID-19 Kredite nicht als Fremdkapital berücksichtigt bei der Berechnung der Überschuldung nach Artikel 725 Obligationenrecht. Der Kredit ist nachrangiges Kapital und zählt bis dahin faktisch zum Eigenkapital. So soll eine drohende Überschuldung nach Aufnahme des Notkredits verhindert werden.
  • Entbindung von Geheimhaltungsvorschriften: Mit der Unterzeichnung der Kreditvereinbarung stimmt das KMU zu, dass während der Kreditlaufzeit Informationen zum KMU zwischen der Bank, den zuständigen Amtsstellen des Bundes und der Kantone sowie die Nationalbank ausgetauscht werden können. Insbesondere sind sie vom Bankkunden-, Steuer- und Amtsgeheimnis entbunden.
  • Strafgesetz und Bussen: Der Gesuchsteller bestätigt in der Kreditvereinbarung, dass seine Angaben vollständig und wahr sind. Bei Falschangaben drohen Geldstrafen bis CHF 100'000, falls vorsätzlich mit falschen Angaben ein COVID-19-Kredit erwirkt wird oder die Kreditmittel nicht zur Sicherung der definierten Liquiditätsbedürfnisse verwendet werden.

Weitere Informationen und das Kreditgesuch finden Sie hier im link. 

Kanton Aargau: Coronavirus (COVID-19) – Kantonales Massnahmenpaket für betroffene Unternehmen und selbständig Erwerbende

23.03.2020

Der Regierungsrat will in Absprache mit der Kommission für Aufgabenplanung und Finanzen (KAPF) 300 Millionen Franken für ein kantonales Massnahmenpaket zur Verfügung stellen.

Damit sollen besonders stark von den Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffene Unternehmen und selbständig Erwerbende unterstützt werden. Dies in Ergänzung zu den vom Bund beschlossenen Massnahmen. Der Regierungsrat plant das kantonale Massnahmenpaket am 15. April 2020 mittels Sonderverordnungsrecht zu verabschieden.

Bei Härtefällen, die nicht durch die Bundesmassnahmen abgedeckt sind, können per sofort Nothilfe-Gesuche über das Hightech Zentrum Aargau eingereicht werden. coronasupport@hightechzentrum.ch oder https://www.hightechzentrum.ch/kontakt

Die Medienmitteilung des Kantons Aargau finden Sie hier:  https://www.ag.ch/de/aktuelles/medienportal/medienmitteilung/medienmitteilungen/mediendetails_139285.jsp 

Kanton Zürich: Corona-Paket, aktuelle Steuererleichterungen

21.03.2020

Die Finanzdirektion des Kantons Zürich, hat im Rahmen des "Corona-Pakets" verschiedene Massnahmen getroffen. Dabei hat die ordentliche Frist zur Einreichung der Steuererklärung 2019 für natürliche Personen bis zum 31. Mai 2020 erstreckt. Dadurch wird der aufgrund der aktuellen Situation erhöhten Belastung von vielen Steuerpflichtigen Rechnung getragen.

Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Verlusten rechnen, oder natürliche Personen, die Einkommenseinbussen erleiden, können beim Gemeindesteueramt eine Anpassung der provisorischen Rechnung für die Staats- und Gemeindesteuern verlangen.

Unternehmen und natürliche Personen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus fällige definitive Steuerrechnungen derzeit nicht bezahlen können, können eine Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen erlangen. Zuständig für die Staats- und Gemeindesteuern ist das Gemeindesteueramt, für die direkte Bundessteuer das kantonale Steueramt. Bei der direkten Bundessteuer können auch provisorische Steuerrechungen gestundet werden. Gemeindesteuerämter und kantonales Steueramt sind angewiesen, Stundungs- und Ratenzahlungsgesuche grosszügig und rasch zu behandeln.

Coronavirus (COVID-19) wo wir Sie unterstützen können

20.03.2020

Vom Coronavirus ist zwischenzeitlich jeder von uns direkt oder indirekt betroffen. Die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen, welche zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung sinnvoll und notwendig ist, trifft die Wirtschaft mit voller Wucht. Je nach Branche ist in den nächsten Wochen mit grossen Umsatzeinbrüchen zu rechnen.

Auch in dieser schwierigen Situation sind wir für Sie da und unterstützen Sie bei folgenden kurzfristigen Herausforderungen:

  • Besprechung zur aktuellen Lage und Gesamtsituation der Geschäftsentwicklung
  • Beantragung von Kurzarbeit
  • Arbeitsrechtliche Fragestellungen rund um Corona
  • Unterstützung bei der Einreichung von Bürgschaftskrediten
  • Hilfestellung bei Fragen rund um die kurzfristige Finanzierung (Bankengespräche)
  • Beurteilung und Unterstützung der kurzfristigen Finanz- und Liquiditätsplanung

Besonders in Krisenzeiten ist die Liquidität entscheidend. Setzen Sie deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Sicherstellung der Liquidität. Wir empfehlen Ihnen ab sofort eine laufende Liquiditätskontrolle und Liquiditätsplanung.
Sie erreichen uns per Telefon zu den Büroöffnungszeiten. Besprechungen werden vorzugsweise über Online-Video via Internet durchgeführt.

Infoline des Staatssekretariat für Wirtschaft SECO - Wirtschaftliche Folgen von Coronavirus

19.03.2020

Das SECO – Staatssekretariat für Wirtschaft hat seit heute Morgen nun eine Hotline eröffnet für alle Fragen bezüglich Kurzarbeit, Überbrückungskredite oder sonstige wirtschaftliche Anliegen aufgrund der Corona-krise.

Tel: +41 58 462 00 66
Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Kontaktformular «Neues Coronavirus»
E-Mail: coronavirus@seco.admin.ch

Bei Fragen und Anliegen können Sie uns weiterhin auch direkt per E-Mail und Telefon kontaktieren.

Modernisierung des Handelsregister

09.03.2020

Private Steuererklärung 2019 Aargau

30.01.2020

Wiederum werden in diesen Tagen die Steuererklärungen 2019 vom Steueramt an die Steuerpflichtigen versendet. Gerne unterstützen wir Sie auch in diesem Jahr mit Rat & Tat bei Ihrer Steuererklärung mit unserem Steuerservice. Senden Sie uns Ihre Steuerbelege und Unterlagen gemäss unserer Checkliste (unter Merkblätter und Arbeitshilfen downloaden). Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Ihr Dynamis Treuhand-Team.

Liquidationsgewinnsteuer für gewerbsmässige Liegenschaftenhändler

27.01.2020

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat in einem von der ESTV geführten Verfahren kürzlich entschieden, dass sich auch Quasi-Liegenschaftenhändler auf Art. 37b DBG berufen können (VGer ZH 12.9.2018, SB.2018.00058, E. 2). Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat weder aus dem Wortlaut, der Historie, der Gesetzessystematik, der systematischen Auslegung noch aus der ratio legis Gründe ableiten können, welche gegen die Anwendbarkeit von Art. 37b DBG auf Quasi-Liegenschaftenhändler sprechen (VGer ZH 12.9.2018, SB.2018.00058, E. 2). Das BGer (BGer 24.6.2019, 2C_960/2018) hat nun die Auffassung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich geschützt.

Neue Quellensteuertarife 2020

22.01.2020

Die Eidg. Steuerverwaltung ESTV, hat die neuen Quellensteuertarife 2020 aller 26 Kantone der Schweiz publiziert. Gerne unterstützen wir Sie bei Fragen zur Quellensteuer und Lohnbuchhaltung.

ESTV "Suisse Tax" - elektronische Mehrwertsteuer Abrechnung

21.01.2020

Im Verlauf des Jahres 2020 macht die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer einen Wechsel von der Papier-Abrechnung zur Online-Abrechnung.

Heute deklariert fast jedes zweite Unternehmen mit «ESTV SuisseTax» seine MWST bequem und sicher online und profitiert somit von zusätzlichen Funktionen. Damit auch Sie von den Vorteilen der Online-Abrechnung profitieren können, empfehlen wir, schon heute auf «ESTV SuisseTax» umzusteigen. Dies ist nicht nur effizienter als eine Papier-Abrechnung, sondern auch ökologischer und günstiger.

Mit dem Wechsel entfällt die automatische Zustellung der Papier-Abrechnung durch die ESTV. Die Papierabrechnung wird zukünftig nur noch auf schriftliches Gesuch hin zugeschickt.

Nebst «ESTV SuisseTax» wird Ihnen im Verlauf des Jahres 2020 mit «MWST-Abrechnung easy» eine weitere Möglichkeit zur Verfügung stehen, wie Sie die MWST einfach online deklarieren können. Bei «MWST-Abrechnung easy» braucht es keinen individuellen Account.
Auch bei "Mwst-Abrechnung easy" entscheiden ob Sie die MWST-Abrechnung wahlweise online selber einreichen oder wir diese für Sie einreichen sollen.
Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl eines ESTV Abrechnungstools.

dynamis cloud, Online-Sharing Plattform für Dokumentenaustausch

20.01.2020

Neu bieten wir unseren Mandanten eine eigene "dynamics cloud" Lösung an. Dabei erhalten Sie wie bei (Google drive, dropbox, etc.) einen account auf unserem Server und können Ihre Buchhaltungsbelege oder andere Unterlagen über eine gesicherte Verbindung mit uns austauschen. Sind Sie an einem "cloud account" interessiert, melden Sie sich bei uns.

Mehrwertsteuer - Wechsel bei der Abrechnungsmethode

16.01.2020

Die schweizerische Mehrwertsteuer kennt zwei verschiedene Abrechnungssysteme. Es sind dies die effektive sowie die Saldosteuersatzmethode. Ein Wechsel von der einen Methode zur anderen ist unterschiedlich. So kann von der effektiven Methode zur Saldosteuersatzmethode nur alle drei Jahre gewechselt werden.

Von der Saldosteuersatzmethode zur effektiven Abrechnungsmethode ist jedoch ein jährlicher Wechsel möglich. Diese Änderung muss schriftlich und bis spätestens 60 Tage nach Beginn der Steuerperiode bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung beantragt werden. Da bei der Mehrwertsteuer das Kalenderjahr als mögliche Steuerperiode gilt, ist der Wechsel (rückwirkend auf den 1. Januar) bis am 29. Februar zu beantragen.

Grundsätzlich ist die effektive Abrechnungsmethode vom Mehrwertsteuergesetz als Standardmethode vorgesehen. Hier ist die Differenz zwischen der geschuldeten Umsatzsteuer und dem Vorsteuerguthaben in der entsprechenden Abrechnungsperiode, als Steuerschuld abzuliefern.

Bei der Saldosteuersatzmethode hingegen, ist die Steuerzahllast aus der Multiplikation des Umsatzes und des Saldosteuersatzes zu ermitteln. Der Saldosteuersatz ist ein Branchensatz, welcher von der eidgenössischen Steuerverwaltung festgelegt wird und vom Bundesrat in einer Verordnung verabschiedet wird.
Die Saldosteuersatzmethode kann nur angewendet werden, wenn die Jahresumsätze aus steuerbaren Leistungen unter Fr. 5‘005‘000.-- liegen und in derselben Abrechnungsperiode weniger als Fr. 103‘000.- Mehrwertsteuern zu bezahlen sind.
Bei der Saldosteuersatzmethode muss der Umsatz zur Berechnung der Steuerzahllast nur halbjährlich eruiert werden und das entsprechende Abrechnungsformular zwei Mal jährlich eingereicht werden. Dies ist administrativ eine Vereinfachung und wird daher häufig oft angewendet.


Welche Abrechnungsmethode für Ihre Unternehmung besser ist, sollte in einer Vergleichsrechnung berechnet werden. Gerne unterstützen wir Sie bei allen Mehrwertsteuer Fragen.

Abschaffung der Inhaberaktien ab 1.11.2019

30.11.2019

Ab dem 1. November 2019 sind die neuen Bestimmungen über die Abschaffung der Inhaberaktien in Kraft getreten. Wir empfehlen Ihnen als beteiligter Aktionär oder Verwaltungsrat von Aktiengesellschaften mit Inhaberaktien zu handeln.

Neue Liegenschaftskostenverordnung ab 1.1.2020

29.11.2019

Ab dem 1. Januar 2020 treten Neuerungen im Bezug auf den Abzug von Liegenschaftsunterhaltskosten in Kraft. Diese Steuergesetzänderungen können zu Steuereinsparungen bei der Einkommenssteuer führen.

UP-DATE 3/2019 Newsletter von Treuhand Suisse

28.11.2019

Aktuelle Themen aus der Treuhand- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom Dezember 2019 von Treuhand Suisse: 1. Frühpensionierung, möglich aber frühzeitige Planung und Beratung ist unabdingbar. 2. Arbeitsrecht; wieviel Privates ist am Arbeitsplatz erlaubt 3. Aktionärbindungsvertrag ABV; quasi eine Ehevertrag unter Aktionären. Zur Vorbeugung und Klärung, wie sich die Aktionäre untereinander verhalten sollen. 4. Kurznews, aus der Finanz- und Steuerwelt, höhere AHV-Beiträge ab 2020, neue UVG-Prämiensätze ab 2020, A1 Bescheinigung für geschäftliche Auslandreisen.  5. Neue Sozialversicherungsbeiträge und Leistungen ab 1.1.2020. Wir wünschen Ihnen ein gute Lektüre. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Sozialversicherungsbeiträge und Leistungen ab 1.1.2020

27.11.2019

Im Rahmen der Abstimmung SV17 / STAF-Vorlage, wurde auch über die AHV-Beitragssatzerhöhung abgestimmt. Per 1. Januar 2020 erhöhen sich der AHV-Beitragssatz für Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Der Beitragssatz der Familienausgleichskasse ändert sich ebenfalls. Auch für Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige erhöhen sich die AHV-Beiträge.

Verrechnungssteuer neuer Bundesgerichtsentscheid

22.11.2019

Neuer wegweisender Verrechnungssteuerentscheid vom Bundesgericht. Die Verrechnungsteuerrückforderung wird neu nur noch bei vorsätzlich falsch deklarierten Verrechnungssteuern verweigert. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Maximalbeiträge an die gebundene Vorsorge Säule 3a

31.10.2019

Um das steuerbare Einkommen zu reduzieren, sind Einzahlungen in die gebundene Vorsorge, Säule 3a ein verhhältnissmässig einfaches Mittel.

Im 2019 steigt der Maximalbetrag der Säule 3a für Personen mit einem Pensionskassenanschluss von aktuell CHF 6’768 auf neu CHF 6’826 an.

Selbstständigerwerbende ohne Pensionskasse können im 2019 neu maximal CHF 34’128 in die 3. Säule einzahlen, respektive 20% des Nettoerwerbseinkommens. Bisher lag der Betrag für Personen ohne BVG-anschluss bei CHF 33’840.

UP-DATE 2/2019 Newsletter von Treuhand Suisse

19.08.2019

Aktuelle Themen aus der Treuhand- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom August 2019 von Treuhand Suisse: 1. STAF, Steuerreform. Steuersituation jetzt überprüfen. 2. Risiko Scheinselbständigkeit bei Selbständigerwerbenden 3. Felxible Arbeitszeitmodelle im Umternehmen gewinnt an Bedeutung. 4. Kursnews, aus der Finanz- und Steuerwelt.

Easy tax Steuererklärung Aargau 2018

28.02.2019

Das kantonale Steueramt Aargau, hat die Steuererklärungssoftware easy tax auf Ihrer Homepage zum downloaden aufgeschaltet. Gerne machen wir für Sie eine Zweitprüfung oder geben Ihnen eine Zweitmeinung zu Ihrer Steuererklärung ab, bevor Sie diese dem Steueramt abgeben. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Mahngebühren Steuererklärung 2018 Aargau

20.01.2019

Ab dem 1. Januar 2019 werden für das nicht fristgerechte Einreichen der Steuererklärung 2018 und für das nicht fristgerechte bezahlen der Akontorechnung Mahngebühren im Kanton Aargau erhoben. Die 1. Mahnung (Steuererklärung und Zahlung) kostet 35 Franken. Die zweite Mahnung kostet 50 Franken. Die Bearbeitungsgebühr für ein Betreibungsverfahren beim Steuerbezug beträgt 100 Franken. Wir empfehlen Ihnen rechtzeitig eine Fristerstreckung für die Abgabe der Steuererklärung zu beantragen und Kosten und Umtriebe zu sparen.

Private Steuererklärung 2018 Aargau

17.01.2019

Wiederum werden in diesen Tagen die Steuererklärungen 2018 vom Steueramt an die Steuerpflichtigen versendet. Gerne unterstützen wir Sie auch in diesem Jahr mit Rat & Tat bei Ihrer Steuererklärung mit unserem Steuerservice. Senden Sie uns Ihre Steuerbelege und Unterlagen gemäss unserer Checkliste (unter Merkblätter und Arbeitshilfen downloaden). Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Ihr Dynamis Treuhand-Team.

UP-DATE 3/2018 Newsletter von Treuhand Suisse

27.11.2018

Aktuelle Themen aus der Treuhand- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom Dezember 2018 von Treuhand Suisse: 1. Stockwerkeigentum: Eigentumsanteil, Renovation und Sanierung, Erneuerungsfonds. 2. Vorsorgeauftrag: Selbstbestimmung wahren und nicht von der KESB abhängig sein, für den Fall einer Urteilsunfähigkeit. 3. Notfallplan im Unternehmen: Handlungsfähigkeit und Fortführung sicherstellen bei, Unternehmerausfall, Scheidung oder Tod des Unternehmers. 4. Sozialversicherungsbeiträge und Leistungen ab 1. Januar 2019.

UP-DATE 2/2018 Newsletter von Treuhand Suisse

21.08.2018

Aktuelle Themen aus der Treuhand- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom August 2018 von Treuhand Suisse: 1. Digitalisierung: Chancen und Risiken für KMU Unternehmen. Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit dem Treuhänder. 2. Die Liquiditätsplanung: Ein Überlebenswichtiges Kontroll- und Messinstrument für Ihre Firma und Ihre Finanzen. 3. Personal: Mitarbeiterwechsel, was ist beim Eintritt- und Austritt eines Mitarbeiters zu beachten.

Blog Beitrag bei bexio zum Thema Rechtsform-Umwandlung

10.04.2018

Für bexio haben wir einen Blog Beitrag zum Thema Umwandlung der Geschäfts-Rechtsform in eine Kapitalgesellschaft geschrieben. Gerne beraten wir Sie bei Ihren Umstrukturierungsplänen.

UP-DATE 1/2018 Newsletter von Treuhand Suisse

10.04.2018

Aktuelle Themen aus der Finanz- Wirtschafts- und Steuerwelt. Die Themen im Überblick aus dem UP-Date vom April 2018 von Treuhand Suisse: 1. Berufsorientierte Aus- und Weiterbildung. Welche Kosten sind steuerlich abzugsfähig? 2. Bauhandwerkerpfandrecht. Wie schützen sich Handwerker vor unbezahlten Rechnungen? Wie ist bei der Eintragung und Anmeldung vozugehen? 3. Verwaltungsratsmandat. Was sind die Aufgaben und Pflichten? Wie schützen Sie sich vor Haftungsklagen und Sorgfaltspflichtverletzungen?

Private Steuererklärung 2017

01.02.2018

Wiederum werden in diesen Tagen die Steuererklärungsformulare 2017 von den Steuerämtern an die Steuerpflichtigen versendet. Gerne unterstützen wir Sie auch in diesem Jahr mit Rat & Tat bei Ihrer Steuererklärung. Senden Sie uns Ihre Belege gemäss Checkliste und wir werden für Sie tätig. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Ihr Dynamis Treuhand-Team.

Easy tax Steuererklärung Aargau 2017

01.02.2018

Das kantonale Steueramt Aargau, hat die Steuererklärungssoftware easy tax auf Ihrer Homepage zum downloaden aufgeschaltet. Gerne machen wir für Sie eine Zweitprüfung oder geben Ihnen eine Zweitmeinung zu Ihrer Steuererklärung ab, bevor Sie diese dem Steueramt abgeben.

UP-DATE 3/2017 Newsletter von Treuhand Suisse

02.12.2017

Aktuelle Informationen aus der Treuhand- und Steuerwelt, bereitgestellt von Treuhand Suisse. Die Themen im Überblick: 1. Langzeitpflege im Alter kann teuer sein. Wer zahlt, wenn das eigene Geld aufgebraucht ist und wer muss Verwandtenunterstützung leisten? 2. Änderung der Mehrwertsteuersätze ab 1.1.2018. Welche Steuersätze gelten und was sonst zu beachten ist. 3. Arbeitsrecht: Kündigung und Freistellung. Wie ist vorzugehen? Oder ist eine Aufhebungsvereinbarung die bessere Lösung? 4. Sozialversicherungsbeiträge und Prämiensätze ab dem 1. Januar 2018.

UP-DATE 2/2017 Newsletter von Treuhand Suisse

25.10.2017

Aktuelle Informationen aus der Treuhand- und Steuerwelt, bereitgestellt von Treuhand Suisse. Die Themen im Überblick: Teilzeitarbeit: was ist wichtig im Arbeitsvertrag. Aufbewahrungsfristen für Privatpersonen. Expansion im Unternehmen; wie das Wachstum bewältigt werden kann. Revision der Mehrwertsteuer: Neue Steuerpflicht auch für ausländische Unternehmen.

Blog Beitrag zum Thema Personaladministration geschrieben für bexio

06.06.2017

Im aktuellen bexio-Blog Beitrag geht es um die Grundlagen der Personaladministration für Start-ups und KMU. Gerne helfen wir Ihnen bei der Umsetzung konkret und punktgenau.

Krankenkasse-Prämienverbilligung 2018 Kanton Aargau

18.04.2017

Neu kann der Antrag auf Krankenkasse-Prämienverbilligung über das Online-Portal der SVA Aargau gestellt werden. Dazu erhalten Sie direkt von der SVA Aargau in den Monaten Mai und Juni 2017 einen Link mit Ihrem persönlichen Code für die Online-Anmeldung.

UP-DATE 1/2017 Newsletter von Treuhand Suisse

10.04.2017

Aktuelle Informationen aus der Finanz- und Steuerwelt, bereitgestellt von Treuhand Suisse. Die Themen im Überblick: Wahl der Pensionskasse: Vollversicherung, Verwaltungskosten und Deckungsgrad abwägen. Unternehmensnachfolge: das Wichtigste, Thema frühzeitig anpacken. eingeschränkte Revision: Vor- und Nachteile vom Opting-out sorgfältig überprüfen.

Blog Beitrag bei bexio zum Thema Buchhaltung führen für Gründer & Startup

03.03.2017

Wiederum haben wir für Bexio einen Blogbeitrag erstellt, diesmal in Interview-form zum Thema Buchhaltung führen für Gründer und Startups. Wir geben wichtige Hinweise auf was Sie vor der Bearbeitung der Buchhaltung beachten sollten und auf was es zu achten gilt bei der Zusammenarbeit mit dem Treuhänder.

Blog Beitrag bei bexio zum Thema Finanzierungsformen und Liquidität

04.01.2017

Im neusten Bexio Blog Beitrag nehmen wir Stellung zum Thema Finanzierungsformen und Möglichkeiten für Startups und KMU. Bewährte bekannte und neue innovative Finanzierungsformen werden dabei kurz erklärt.

Blog Beitrag bei bexio zum Thema Businessplan erstellen

09.12.2016

Im aktuellen Bexio Blog Beitrag schreiben wir über einige Punkte, welche bei einem Businessplan zu beachten sind. Weiter das ein Businessplan je nach Situation und Empfänger unterschiedlich genutzt und verwendet wird. Lesen Sie selbst. Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung.

UP-DATE 3/2016 von Treuhand Suisse

30.11.2016

Aktuelle Informationen aus der Finanz- und Steuerwelt, bereitgestellt von Treuhand Suisse. Die Themen im Überblick: FABI & zusätzliche Deklarationspflicht auf Lohnausweis 2016, Vorsorgeausgleich bei Scheidung, Führen mit dem Budget, Vorsorgetipps zum Jahresende, MWST bei Dienstleistungen aus dem Ausland, revidiertes Firmenrecht, Sozialversicherungsbeiträge & -leistungen 2017.

Treuhandinformationen UP-DATE 2/2016 von Treuhand-Suisse

23.08.2016

Aktuelle Informationen aus der Finanz- und Steuerwelt, bereitgestellt von Treuhand Suisse. Die Themen im Überblick: Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform. Nutzen eines Vorsorgeauftrags für Unternehmer. Anpassung Privatanteile Mehrwertsteuer. Einführung automatischer Informationsaustausch AIA in der Schweiz.

Blog Beitrag bei bexio zum Thema Steuerplanung und Steuererklärung

20.04.2016

Wir haben wiederum für die cloud- und internetbasierte ERP- und Buchhalungssoftware bexio einen Blog Beitrag zum vielseitigen Thema Steuerplanung und Steuererklärung geschrieben. Der Artikel kann direkt im bexio Blog gelesen werden. Siehe link.

Treuhandinformationen UP-DATE 1/2016 von Treuhand-Suisse

12.04.2016

Das aktuelleste UP-DATE vom schweizerischen Treuhänderverband, informiert zu den aktuellen Themen, Änderungen im schweizer Zahlungsverkehr, Neue Meldepflichten für Aktionäre und GmbH-Inhaber gemäss GAFI. Steueroptimierung mit Gebäudeunterhalt und Abzugsmöglichkeiten bei Aus- und Weiterbildung.

Blog Beitrag bei bexio zum Thema Jahresabschluss

28.01.2016

Wir haben einen Blog Beitrag zum Thema Jahresabschluss geschrieben. Der Artikel ist im Blog der cloudbasierten ERP- und Buchhaltungssoftware bexio publiziert worden. Viel Spass beim lesen.

Treuhandinformationen UP-DATE 3/2015 von Treuhand-Suisse

07.12.2015

Das aktuelleste UP-DATE vom schweizerischen Treuhänderverband, informiert über aktuelle Treuhandthemen und die neuen Sozialversicherungsbeiträge und Grenzbeträge ab 1.Januar 2016.

Blog Beitrag bei bexio zum neuen Rechnungslegungsrecht

06.11.2015

Wir haben unseren ersten Blog-beitrag für die smarte Internet- und cloud-basierte ERP- und Buchhaltungssoftware bexio geschrieben. Der Artikel kann im Blog gelesen werden.

Nachfolgeproblem KMU

07.10.2014

Nachfolge-Studie KMU Schweiz 2014: 63‘738 Unternehmungen haben ein Nachfolgeproblem. Im Schnitt dauert die Übergabe einer Unternehmung an die nächste Generation in der Schweiz rund fünf Jahre. Deswegen sollte sich ein Unternehmer spätestens im Alter von 60 Jahren um seine Nachfolge kümmern.

Schema zu Meldung und Bewilligung bei Stellenantritt in der Schweiz

01.07.2014

Kanton Zürich – Unternehmen zahlen weiterhin Kirchensteuern

19.05.2014

Firmen bezahlen im Kanton Zürich auch weiterhin Kirchensteuer. Die Initiative der Jungliberalen, welche die Kirchensteuerpflicht für Unternehmen abschaffen wollte, ist mit über 70% Neinstimmen überaus deutlich abgelehnt worden. Sämtliche Gemeinden und Bezirke des Kantons haben dem Ansinnen eine Abfuhr erteilt.

Firmenkonkurse und Gründungen per April 2014

07.05.2014

1'406 Firmenpleiten (-5%) und 14'092 Gründungen (+5%). Weniger zahlungsunfähige Unternehmungen und mehr Neugründungen: Das ist die Bilanz von Bisnode D&B über die ersten vier Monate des Jahres 2014. Die Zahl der eröffneten Insolvenzverfahren sank gegenüber der Vorjahresperiode um fünf Prozent auf 1'406 Fälle. In der Südwestschweiz stiegen die Insolvenzen um fünf Prozent, während sie in Zürich stagnierten. In den anderen Schweizer Grossregionen sank die Zahl der Insolvenzeröffnungen. Am stärksten war dabei der Rückgang in der Ostschweiz (-17%) und in der Nordwestschweiz (-18%). Demgegenüber stiegen von Januar bis April 2014 die Unternehmensgründungen um fünf Prozent, insgesamt kam es zu 14'092 neuen Eintragungen ins Handelsregister. Ausser in der Ostschweiz stieg die Zahl der Gründungen überall an. Den grössten Boom erlebte Zürich, wo die Neueintragungen gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent anstiegen. Quelle: Bisnode D&B Schweiz AG

Merkblatt SVA Aargau Krankenkassen-Prämienverbiligung 2015

30.04.2014

Die Anmeldefirst für die Anträge auf Verbilligung für das Jahr 2015 läuft bis am 31.05.2014. Melden Sie sich bitte sofort an. Gesuche nach dem 31.05.2014 können nicht mehr berücksichtigt werden.

Zeitungsbericht Dynamis Treuhand LBA

24.04.2014

Neue MWST-Nummer/UID-Nummer ab 01.01.2014

01.01.2014

Ab 01.01.2014 müssen sämtliche Unternehmen die neue UID-Nummer auf ihren Debitorenrechnung ausweisen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung MWST.

Flyer Dynamis Treuhand Steuererklärungen und Jahresabschluss 2013

01.01.2014

Steuererklärung 2013 Wohin steuern Sie? Bleiben Sie auf Kurs. Wir erledigen das für Sie. Jahresabschluss 2013 Damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft fokussieren können. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Neues Rechnungslegungsgesetz

01.01.2013

Das neue Rechnungslegungsgesetz ist seit dem 1. Januar 2013 in Kraft getreten.

Sozialversicherungen Grenzwerte 2013 Treuhandsuisse

01.01.2013

Sozialversicherungen Grenzwerte 2013

01.01.2013

Treuhandsuisse Sozialversicherungen Grenzwerte 2013.

Pauschale Wertschwankungsreserven BGE 2012

31.12.2012

Die im Kanton Zürich zulässige pauschale Wertschwankungsreserve gilt nur für Banken und Effektenhändler. Lesen Sie mehr in der angehängten Datei.

Steuergesetz Revision Kt. Aargau 24. September 2012

24.09.2012

Urkundenfälschung Rechnungsbeleg BGE 2011

31.12.2011