Steuerfolgen beim Verkauf einer Einzelfirma

Sämtliche Personengesellschaften, inklusive Einzelfirmen werden als Asset-Deal verkauft.

Das heisst, Aktiven und Passiven werden auf den Käufer übertragen. Eine Übertragung der Gesellschaft als solche ist ausgeschlossen, da Personengesellschaften keine Körperschaften im Sinne des Gesellschaftsrechts darstellen.

Daraus folgt, dass eine Personengesellschaft mit bzw. nach dem Verkauf liquidiert wird. Der Liquidationsgewinn (die Differenz zwischen Verkaufswert und Buchwert der verkauften Aktiven und Passiven) unterliegt der Einkommenssteuern. Zudem ist die AHV ebenfalls geschuldet. Das Ergebnis ist eine Abgabebelastung des Verkaufserlöses, die oft 40 Prozent oder mehr beträgt.

Seit dem 1.1.2011 wurden im Rahmen der Unternehmenssteuerreform II, für Verkäufer ab dem 55. Altersjahr Erleichterungen vorgesehen. Diese sollen die steuerliche Belastung von Personengesellschaften verringern. Die gesetzlichen Grundlagen befinden sich in Art. 37b DGB.